Hundefrisbee - Regeln
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  UFO-Regeln Auf den ersten Blick scheint alles anders zu sein, glaubt man vielleicht doch, man muß seine Freestyle Kür umbauen. Doch dem ist nicht so. Vielmehr kann man sich den Aufbau einer Kür daran erarbeiten und würde bei beiden Organisationen mit der selben Kür gut abschneiden...wenn es läuft...oder wie man in Amerika sagt: Every dogs has it`s day.

Bei Turnieren nach den U.F.O. Regeln kommt es sehr auf die Catch Ratio an. Bei Richterseminaren durften wir hinter die Kulissen des Richtens blicken und haben uns beide Organisationen angeschaut.

Bei der UFO nach dem DISC System bestimmt einerseits die Catch Ratio in der Abteilung "C=Catch Ratio" die Punktzahl, andererseits wirkt sich eine schlechte Catch Ratio auch auf die Abteilung "S=Showmenship" aus. Man wird also doppelt bestraft, wenn der Hund etwas nicht fängt.

Um bei der U.F.O. eine Platzierung zu erlangen, ist es am sichersten, nur ganz sichere Elemente zu zeigen, damit der Hund auf jeden Fall fängt. Die Schwierigkeit ist nicht so Ausschlag gebend.


USDDN-Regeln Es gibt drei Freestyle Richter, die jeweils nur den Hund, den Menschen und das Team bewerten.

Der Hund sollte:
Eine gute Beutemotivation zeigen, eine konstante Konzentration zeigen (wir kennen ja die Hunde, die auf einmal anderes zu tun haben als Frisbee spielen), gut apportieren (wobei darauf geachtet wird, das dies kontrolliert geschieht, also der Hund weit weg vom Menschen fallen lässt, auch nah apportiert, wenn gefragt oder auch in die Hand abgibt), Athletik (Kontrolle bei Sprüngen und Landungen, beim Rennen und Stehen Kontrolle und Konstanz halten).

Für den Griff des Hundes an der Scheibe gibt es ebenfalls Punkte. (Also zum Beispiel: der Hund fängt Sekundenbruchteile und lässt sofort wieder fallen. Zeigt einen schlechten Aufbau des Hundes, gibt Abzüge. )

Für jeden dieser Bewertungspunkte gibt es maximal 2,50 Punkte. Als Höchstpunktzahl also 10 Punkte in der Abteilung Hund.

Bei Menschen wird bewertet:
Die Kür sollte eine geplante Bewegung über das Spielfeld darstellen. (also nicht in der Mitte stehen und werfen und danach rumrennen und Scheiben einsammeln.) und eine Auswahl von verschiedenen Würfen in verschiedener Länge und verschiedene Richtungen beinhalten.

Die Wurfvielfalt wird bewertet. Dabei wird auf mindestens 3 verschiedene Wurftechniken (Backhand, Sidearm, Overhand Whristflip z.B.) geachtet und darauf, ob die Techniken variiert werden und unterschiedliche Griffe gezeigt werden.

Der Umgang mit der Scheibe wird bewertet, ob Würfe und Wechsel in Würfen ohne Unterbrechung durchgeführt werden.

Die Rhythmik des Teams wird bewertet, der sogenannte "Flow", ob Bewegungen des Teams und Übergänge fließend erfolgen.

Für jede dieser Segmente gibt es als Höchstpunktzahl 2,50 Punkte, macht also zusammen für die Bewertung des Menschen 10 Punkte.

Das dritte Element ist die Bewertung des Teams:
Hier wird darauf geachtet, das bestimmte Elemente gezeigt werden. Also hier wird auch Schwierigkeit bewertet:
Dabei muß man nicht alle Elemente zeigen, sondern nur 4 aus sieben.
Diese können sein:

Zwei verschiedene Overs (also über den Körper springen des Hundes), oder:

Zwei verschiedene Sprünge (Sprünge, bei denen 2 verschiedene Haltungen eingenommen werden, oder:

Mehrfachsegmente, Minimum drei aufeinander folgende Würfe in einer schnellen Reihenfolge. (Zum Beispiel der Flip des Hundes oder normale Multiples, die zum Beispiel Todd und Levis in der Kür zeigen. (Siehe Video)und:

Bewertet wird auch der Fang des Hundes der Scheibe aus der Luft. (Das muss nicht sein, wenn dafür andere Elemente gezeigt werden. Unser Rottweiler, der Frisbee spielt, soll gar nicht hoch nach der Scheibe springen...) oder:

Die Bewegung des Teams bzw. die Choreographie. (Wie koordiniert läuft das ab, bewegt man sich gemeinsam (Flip und Drehung des Menschen z.B.), krabbelt der Hund unter den Beinen durch u.s.w.) oder:

Passierelemente (Würfe, die aufeinanderfolgen, bei denen der Hund mindestens 2 Mal nahe am Werfer in gerader Linie vorbeizieht) oder:

Zick Zack Elemente (auch ganz gut zu sehen bei Todd und Levis, er Hund bekommt Scheiben geworfen, bei denen er im Zick Zack rennen muß).

Für 4 Elemente aus sieben gibt es jeweils 2,50 Punkte als Höchstpunktzahl also 10 in der Abteilung Team.

Auch die Minidistance bzw. Toss and Fetch fließt in die Bewertung mit ein. Allerdings ist auch hier einiges anders. Man hat 90 Sekunden Zeit und bewertet werden nur die besten 5 Würfe. Man braucht also keinen Malinois oder Border Collie, die recht schnell zurückbringen, sondern kann auch mit einem Goldie oder Labbie gut sein in dieser Disziplin.

Wenn der Hund sich allerdings auf dem Feld versäubert, bekommt man 5 Punkte abgezogen und ist damit chancenlos auf einen guten Platz. Finden wir gar nicht schlecht, dann bemüht sich jeder, seinen Hund vorher Gassi zu führen. Und wenn es mal passiert, ist das ja auch kein Beinbruch...